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ALPAKA (WP)
Alpaka ist eine langhaarige, oft einfaribig schwarze oder schwarzbraune Haustierrasse der Guanakos in den Hochanden Süd - Amerikas. Alpaka´s werden in großen Herden gehalten,vor allem zur Gewinnung von Wolle. Die sehr feine, weiche und leichte Alpaka - Wolle hat einen seidenartigen Glanz. Durch ihr außerodentliches Wärmerückhaltevermögen wird sie hauptsächlich zur Herstellung von Decken und Bezugsstoffen verwendet.
ANTISOILING
Der Begriff Antisoiling wir vom englichen "soil" für "Erde" abgeleitet. Hier im Sinne von Schmutz gemeint. Damit ist ein chemisches Verfahren wie Scotchgard oder Baygrad gemeint, welches die Garn - Stoffoberfläsche stark glätten, sodass Schmutzpartikel nicht haften oder eindringen können.
APPLIKATION
Eine Applikation ist eine Verziehrung auf Geweben und Wirkwaren durch aufkleben, aufnähen oder aufsticken von Perlen, Filz-, Leder- oder Stoffstücken.
ATLAS
Der Atlas ist ein Gewebe mit glatter, glänzender Oberseite und stumpfer Unterseite. Die Oberseite wird vom Schuss (Schussatlas), die Unterseite von der Kette (Kettatlas) gebildet. Der Atlasgehört zu den elegantesten Stoffen. Er wird aus reiner Seide gewebt. Das wertvolle Material kommt auf der Oberseite zur Geltung. Für den Altas wird auch das Wort Satin verwendet.
AUSBRENNER
Michgewebe aus Poyester und Zellulose - Garn sind Ausbrenner. Musterfond Chemikalien werden nach dem Weben mit Hilfe von Schablonen aufgetragen. Durch die, die Zellulose weggeätzt wird. Übrig bleibt ein Stoff mit transparentem Fond aus Polyester und einem undurchsichtigem Muster aus Polyester und Zellulose.
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BAUMWOLLE (CO)
Baumwolle sind Samenhaare der Baumwollpflanze. Die Baumwolle ist der bedeutenste Textilrohstoff mit etwa 50 - 60% Anteil am gesamten textilen Rohstoffverbrauch. Sie lässt sich leicht spinnen, färben und rauen. Im gegensatz zur Wolle ist sie sehr reiß - und scheuerfest. Nach einer Reifezeit von 25 - 30 Tagen, platzen die walnussgroßen Kapselfrüchte auf und die weiß - gelbliche bis bräunliche Samenwolle quillt heraus. Die bis zu 5 cm langen, verspinnbaren Fasern tragen fünf bis zehn dunkelbraune, kaffeebohnengroße Samen. Diese enthalten die wenige Millimeter lange dicht anliegende Grundwolle, die dann zur Herstellung von Zellstoff, Watte oder Papier verwendet wird. | C
CHANGENAT
Der Changeant wird aus dem Französischen abgeleitet und bedeutet "wechselnd "oder "schillernd" Die durch verschiedenfarbige feine Kett - und Schussfäden gewebte Leinwand - Bindung erhält so je nach Lichteinfall und Blickrichtung einen schillernden, eben changierenden Farbeindruck.
CLOQUÉ
Der Cloqué - im Französischen "Blase"- auch Blasenkrepp genannt. Er gehört zu den Doppelgeweben und wird sehr raffiniert hergestellt. Beim echten Cloqué wird das Obergewebe mit glattem Schussgarn gewebt und das Untergarn mit gekrepptem Schuss. Für den sogenannten Schrupf - Cloqué wird für das Obergewebe ein nicht schrumpfendes und für das Untergewebe ein Schussgran verwendet, welches bei der nachfolgenden Ausrüstung schrumpft. Die führt dazu, dass sich das Untergewebe zusammenzieht und somit das Obergewebe Blasen wirft. Der Cloqué ist ein Stoff der dritten Dimension. | D
DOPPELGEWEBE
Ein Doppelgewebe besteht aus zwei übereinanderliegenden Geweben. Sie sind durch Bindeschüsse und Bindekette mit einander verbunden. Bestimmte Gewebe werden als Dopelgewebe hergestellt und während des Webens getrennt. Doppelgewebe können auf beiden Seiten verschiedene Farben oder Musterungen haben. | E
ELASTHAN (EL)
Elasthan ist eine Chemiefaser aus 85% segmentiertem Polyurethan. Es gibt Stoffen Elastizität. Es kann bis zu 700 % gedehnt werden und springt sofort wieder in die ursprüngliche Form zurück. | F
FILZ
Der Filz ist ein Faserverbundstoff aus losen, nicht gesponnenen Tierhaaren. In einer langen Walkprozedur entsteht unter Einwikung von Druck, Hitze und Reibung der strapazierfähige und wärmende Filz. Der Filz ist kein Gewebe sondern ein Vlies.
FLIZEN
Durch das Filzen lassen sich Wolhaare durch Druck,Feuchtigkeit, Wärme und Reiben zu unentwirrbaren Fasermassen formen. So bekommen Wollstoffe beim Walken eine höhere Reiß -, Scheuerfestigkeit und Wärmedämmung. | G
H
HANF (HA)
Der Faserhanf (Cannabis Sativa) ist eine aus Asien stammende Kulturform des Hanfes. Er wird bis zu 3 m hoch und großfaserig. Die Fasern sind für Segeltuche, Netze und Seile geeignet. | I
J
K
KASCHMIR
Kaschmir oder Cashmee heißt das Edelhaar der Kaschmir - Ziege. Sie lebt in der gleichnamigen Gebirgslandschaft im Himalaja. Im Winterüberdeckt eine grobe Oberwolle die sogenannten Grannen die begehrte Unterwolle. Die Kunst liegt darin, die Grannen möglichst gründlich auszusondern. Pro Tier bleben ca. 50 - 150 Gramm weißes bis schwarzes Flaumhaar. Es ist etwa 15,5 bis 19 Micron fein. Es ist weich, geschmeidig, federleicht und seidig Glänzend. Eine der teuersten und rarsten Fasern der Welt. Stoffe aus Kaschmir haben einen unverwechselbarn seidig - weichen Griff. Für Möbelbezugsstoffe wird das Edelhaar jedoch mit Merinowolle gemixt, um eine preiswertere und strapazierfähigere Ware zu erhalten.
KETTE
Die im Gewebe in Längsrichtung verlaufenden, häufig feineren und reißfesteren Fäden werden als Kette bezeichnet.
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LEINEN (LI)
Das Leinen ist die Stängelfaser der Leinen - bzw. Flachspflanze Linum usitatisimum. Es ist in hervorragender Wärmeleiter, also kühlend bei Hitze schmutzabweisend und bakterienhemmend. Ein kleines Problem gibt es aber: Leinen knittert - doch es "knittert edel". Es wird durch dieses kleine "Manko" nur noch charaktervoller. Heute wird Leinen zu Tisch - und Bettwäsche ebenso verarbeitet wie zu Dekostoffen und Möbelbezugsstoffen. | M
MERINO
Merino nennt man die Wolle des Merinoschafs. Meist handelt es sich dabei hochwertige Kammgarnwaren. Den Merinowollen zählen zu den feinsten Wollqualitäten überhaupt. das Merinoschaf ist eine Kreuzung aus dem Kupferschaf und dem Römerschaf. Im 17. Jahrhundert kam das Merinoschaf über Südafrika bis nach Australien und ein Siegeszug um die ganze Welt begann. Nicht nur wegen der Feiheit ihres Haares, sondern auch wegen der enormen wollmenge die sie liefern: Während ein Schaf in Deutschland 4 - 5 Kilogramm Wolle pro Jahr gibt können es bei inem Merinoschaf bis zu 10 Kilogramm sein.
MODACRYL (MA)
Gruppe 27 der textilen Rohstoffe nach dem Textilkennzeichnungsgesetz für Fasern aus linearen Makromolekülen, deren Kette aus mehr als 50 und weniger als 85 Gewichtsprozent Acrylnitril aufgebaut wird.
MODALFASERN (CMD)
Modalfasern sind Spinnfasern auf Zellulosebasis, die nah dem Prinzip des Viskoseverfahrens hergestellt werden. Während der Produktionsphasen werden jedoch Modifizierungs - Chemikalien "Modifiers zugesetzt. Dadurch bekommen die Fasern eine deutlich verbesserte Festigkeit.
MOHAIR (WM)
Mohair "arab. Muchajjar -Stoff aus Ziegenhaar" ist die Bezwichnung für die von der Angora - Ziege gewonnene Wolle. Mohair ist mit der normelen Schafwolle bis auf eins vergleichbar " es filzt nicht" Dieser Vorteil erlaubt eine Herstellung von hochwertigem und strapazierfähigem Möbelbezugstoffes. Mohair wird rein oder mit anderer Wolle vermicht. | N
O
ORGANZA
Der Organza ist ein zartes, chiffonähnliches, aber steifes Gewebe, welches uhrsprünglich aus Naturseide hergestellt wurde. Heute erhällt man auch aus Chemiefasern ein ähnliches Gewebe. | P
POLYACRYL (PAN)
Polyacryl ist eine Chemiefaser, die seit 1950 kommertiell produziert wird. Polymer wird als weißes Pulver aus dem Erdölbestandteil Propylen und Ammoniak gewonnen. Es löst sich nur in bestimmten Lösungsmitteln wie z.B. Dimethylformamid. Je nach Spinnverfahren können hundert verschiedene Acrylfasern mit völlig verschiedenen Eigenschaften entstehen. Polyacryle eignen sich gut zum Mischen mit Schurwolle und zum Herstellen von Webpelzen und strapaziefähigen Bezugsstoffen.
POLYAMID (PA)
Ebenfals eine Chemiefaserist Polyamid, welches in zwei verschiedene Arten unterteilt wird: Plyamid 6 als Perlon und Polyamid 6.6 als Nylon bekannt. 6.6 wird aus dem sogenannten Nylon - oder AH - Salz hergestellt das aus Adipinsäure und Hexamethylendiamin besteht. Seine Dehnfähigkeit ist höher als die von Polyamid 6. Stoffe aus Fliament - Michgarn haben große Ähnlichkeit mit Naturseide. Sie sind farbbrilliant, knitterarm, vergilben nicht und bekmmen keine Wasserflecken. Für Gardinen können dauerhaft lichtstabile, strhlend weiße Fasern hergestellt werden.
POLYESTER (PES)
Auch eine Chemiefaser ist das Polyester. In der Chemie nennt man ein Molekül aus einer Säure und einem Alkohol Ester. Das Kettenmolekül davon heißt Polyester. Der Polyester wird aus Terephthalsäre und Ethylenglykol gergestellt. Zunächst entseht ein glasklares Kunstharz, welches dan bei 280 Grad Celsius im Schmelzspinnverfahren zu Fasern ausgesponnen wir. Polyesterfasern sind hochelastisch. Sie werden häufig für Gardinenstoffe, Seidenimitate und wenig knitternde Woll - Mischgewebe verwendet.
POLYURETHAN (PU)
Polyurethane, eignen sich zur Herstellung von Schaumstoffen und für wärmende Allwetterkleidung. Der nachteil der Schaumstoffe ist das hohe Gewicht und die Schwierigkeit der passformgerechten Konfektion. Viel bedeutender sind Polyurethane in der textilen Rohstoffkunde aber als für die von sich aus dehnfähigen Textilfäden!. | Q
R
RAIME (RA)
Die Raime gilt als ausgesprochen hochwertige Bastfaser. Sie wird jedoch in unbedeutenden Mengen aus den Nesselgewächsen Boehmeria nivea und Boehmeria tenacissin gewonnen. Das herauslösen der Fasern ist eine sehr aufwendige Pozedur, was die Raime relativteuer macht. Die Raime wird mit Baumwolle oder Leinen zu Mischfasern versponnen. Pur ist sie ein klassisches Material für kostbare Klöppelspitzen sowie feine Tschwäsche.
RAPPORT
Rapport heit im Französischen "rapporter" und bedeutet "zurückbringen" oder "ansetzen". Gemeint ist die Länge und Breite, nach der sich ein Muster wiederholt. Bei Druck - und Jacquardmotiven wird angegeben, nach wievielen Zentimetern in Länge und Breite sich ein Motiv wiederholt. Man spricht dann von Längen - und Breitenrapport. | S
SCHUSS
Der Schuss ist das rechtwinklig zur Kette laufende Fadensystem eines Gewebes.
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TAFT
Der Taft ist ein Edelstoff, obwohl in der einfachsten aller Bindungen gewebt wird. Im besten und ursprünglichsten Fall aus reiner Seide oder aus Kustseide. Er hat einen Matten doch intensiven Glanz, der häufig wenn man die garnfarben mixt changiert. Und er hat, da er sehr dicht gewebt ist, immer eine gewisse Steifigkeit.
TEFLON
Teflon ist unter anderem ein Fleckenschutz. Textilien werden mit Fluorchemikalien behandelt was sie abweisend gegen trockene und nasse Verschmutzung macht.
TREVIRA CS (PES/CS)
Trevira CS ist eine schwer entflammbare Polyesterfaser. Sie erfüllt die Kriterien der DIN 4102 B1. Durch ein verändertes Polymer wird die Schwerentflammbarkeit erzeugt. Es eignt sich zur Herstellung von Deko - und Bezugsstoffen. | U
V
VISKOSE (VI)
Zu der "ersten Generation" der Chemiefaser zählt die Viskose. Hie spricht man von "klassischen" Chemiefasern auf Zellulosebasis. Das eigentliche Zellulose - Polymer liegt schon fertig in der Natur im Holz vor. Durch den Einsatz von Chemie und Technik erhält man eine Textile Faser. Zunächst wird Zellulose aus Spänen gewonnen, durch zufügen von Natronlauge erhält man Alkalizellulose. Duch weiters zugeben von Schwefelkohlenstoff Zellulose - Xanthogenat. Durch lösen mit erneuter Natronlauge erhällt man die Spinnflüssigkeit, welche dann im Nassspinnverfahren durch Düsen in ein Fällbad gebresst wird. Je nach Beschaffenheit kann man den Viskose - Fasern unterschiedliche Eigenschaften geben. Jedoch ist sie nicht sehr Nässe beständig und sollte daher nur sehr behutsam gewaschen werde.
VOILE
Voile ist ein leichtes, halbtrasparentes leinwandbindiges Gewebe. Voll - Voile besteht in Kette und Schuss aus Voile - Zwirnen. Während bei Halb - Voile nur die Kette aus Zwirn und der Schuss aus Garn besteht. Voile - Broché hat kleine, zusätzlich eingewebte Musterchen. | W
WOLLE (WO)
Das Haarvlies welches von Schafen gewonnen wird bezeichnet man als Wolle. Das je nach Feinheit in verschiedene Gruppen unterteilt wird: Merino - Wolle (fein), Crossbred - Wolle (mittelfein), Cheviot - Wolle (grob). Feine Wollen werden meist zu Streichgarnen, mittelgrobe bis grobe Wollen werden zu Kammgarnen und oder zu Teppichwolle verarbeitet. Eine wichtige Eigenschft der Wolle ist ihre Elastizität. Große Bedeutung besitzt das durch die schuppige Oberfäschenstruktur bedingte Filzvermögen, das die Grundlage für die Herstellung von Filz und Tuch duch Walken bildet. | X
Y
Z
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